[ Rom - Piazza Navona]

Vortragsveranstaltungen der DIK Hannover

Vorträge und Veranstaltungsreihen zu Kultur, Archäologie, Politik, Geschichte und mehr
Informationen zu den Veranstaltungsorten finden Sie hier.

Das Programmheft der DIK Hannover erscheint zweimal jährlich, gewöhnlich im Januar und August.

Donnerstag, 14.09. - Mittwoch 20.09.2017

Kino am Raschplatz und Kino im Künstlerhaus

Cinema! Italia! Das italienische Filmfest 2017


Die italienische Filmreihe ist wieder in Hannover zu Gast. Zwischen dem 14.09. und dem 20.09.2017 werden hier sechs unterschiedliche aktuelle Filme im "Kino am Raschplatz" und "Kino im Künstlerhaus" aufgeführt: alle Filme im italienischen Original mit deutschen Untertiteln. Die Veranstaltungsreihe wird in Hannover unterstützt vom Italienischen Generalkonsulat Hannover und der Deutsch-Italienischen Kulturgesellschaft Hannover.

Hier finden Sie das Kurzprogramm.

Hier die Internetseite von Cinema! Italia!.
Lichtbildervortrag von Dipl-Päd. Irmgard Bogenstahl (Hannover)
Donnerstag, 28.09.2017, 19.00 Uhr

Theatermuseum
Veranstaltungssaal
Prinzenstraße 9, 30159 Hannover

Weltkulturerbe Ravenna – Unvergleichliche Mosaikkunst des 5. und 6. Jahrhunderts.

Nach der Zeit als römischer Kolonie und zweitgrößtem Flottenstützpunkt sowie der Gründung eines Bischofssitzes am Ende des 2 Jhs. kamen auf Ravenna neue Aufgaben zu: Theodosius I. hatte im Jahre 380 das Christentum zur römischen Staatsreligion erhoben, sein Reich wurde nach seinem Tod im Jahre 395 zwischen seinen Söhnen Honorius und Arkadius geteilt. Honorius verlegte im Jahre 402 die Hauptstadt des weströmischen Reiches von Mailand nach Ravenna (bis 476). Dann eroberte der Ostgote Theoderich die Stadt, führte den arianischen Glauben ein und lenkte sie durch eine friedliche Periode. Diese endete 535 mit der Eroberung durch die Byzantiner unter Justinian I.
Ravenna wurde so zum Bindeglied des Orients mit dem Abendland in der Epoche des Übergangs von der Spätantike zum Mittelalter. Am nachhaltigsten wirken bis heute die Mosaiken aus dem 5. bis 6. Jh., während diejenigen im oströmischen Reich fast alle dem Bilderstreit zum Opfer fielen.
Der alte Dom der Orthodoxen ist nicht erhalten, aber ihr Baptisterium sowie das Mausoleum der Galla Placidia (Schwester des Honorius), beide etwa aus dem Jahr 450. Aus ostgotischer Zeit vom Ende des 5. Jhs. stammen das Baptisterium der Arianer und Sant‘Apollinare Nuovo. Unter Justinian wurden San Vitale (548) und Sant‘Apollinare in Classe (549) geweiht.

Irmgard Bogenstahl arbeitet seit 1990 als Diplom-Pädagogin in der Erwachsenenbildung. Schwerpunkte der Vorträge und Seminare sind dabei Geschichte, Literatur und Kunstge­schichte Italiens, Deutschlands und Großbritanniens. Seit 1999 führen sie und ihr Mann in Hannover eine eigene kulturelle Einrichtung für Ausstellungen und Vorträge, das studioARCUS.

Anmerkung der Redaktion: Ravenna ist im kommenden Jahr vom 18.-21.05.2018 Gastgeber der „Deutsch-Italienischen Kulturbörse“, die alle zwei Jahre abwechselnd in Deutschland und Italien stattfindet. Die Vereinigung Deutsch-Italienischer Kulturgesellschaften VDIG wird zusammen mit unserer Schwestergesellschaft ACIT Ravenna ein reichhaltiges kulturelles Programm vorbereiten, zu dem alle reiselustigen DIK-Mitglieder herzlich eingeladen sind. Der wunderbare Gedankenaustausch zwischen Italienern und Deutschen bei der vorangegangenen Deutsch-Italienischen Kulturbörse 2016 in Lübeck machen diesen internationalen Treffpunkt zu einem Geheimtipp.
Prof. Dr. Franziska Meier
Dienstag, 17.10.2017, 19:30 Uhr

XVII SETTIMANA DELLA LINGUA ITALIANA NEL MONDO
L’italiano al cinema, l’italiano nel cinema
Unter der Schirmherrschaft des italienischen Staatspräsidenten.

Eine Veranstaltung des Italienischen Generalkonsulats in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Italienischen Kulturgesellschaft e.V.

Italienisches Generalkonsulat
Freundallee 27 / Ecke Bischofsholer Damm
30173 Hannover
[Haltestelle Kerstingstraße der Stadtbahn 6 sowie Bus 128 und 134]

San Francesco nel cinema italiano - Der heilige Franziskus im italienischen Kino

Eröffnungsvortrag der Settimana della lingua italiana

Von seinen Anfängen an hat sich das italienische Kino für den heiligen Franz von Assisi interessiert. Der Vortrag möchte die Gründe für das Interesse und die Auswirkungen auf den italienischen Film
nachzeichnen.
XVII SETTIMANA DELLA LINGUA ITALIANA NEL MONDO
Donnerstag, 19.10.2017, 18:30 Uhr

L’italiano al cinema, l’italiano nel cinema
Unter der Schirmherrschaft des italienischen Staatspräsidenten.

Eine Veranstaltung des Italienischen Generalkonsulats in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Italienischen Kulturgesellschaft e.V.

Italienisches Generalkonsulat
Freundallee 27 / Ecke Bischofsholer Damm
30173 Hannover
[Haltestelle Kerstingstraße der Stadtbahn 6 sowie Bus 128 und 134]

Filmvorführung
IL GIOVANE FAVOLOSO, FILM VON MARIO MARTONE (2014)

Preisgekrönter Spielfilm über das (kurze) Leben eines der berühmtesten Dichter und Denker der italienischen Romantik, Giacomo Leopardi (1798–1837). Mit dem Star des italienischen Kinos Elio
Giordano in der Hauptrolle.
Samstag, 21.10.2017, 16:00 Uhr

Feier zum 70 - jährigen Jubiläum der DIK Hannover

Restaurant XII Apostel, Apostelhalle,
Pelikanplatz 2-4, 30177 Hannover, Stadtbahn 3, 7 und 9, Haltestelle Pelikanstraße (Höhe Podbielskistr. 151)
www.12-apostel.eu

Anmeldungen bis zum 09.10.2017 (Details s.u.)

VORPROGRAMM AB 15.40 UHR
Eintreffen der Gäste, begleitet von italienischer Salonmusik am Piano mit Gelegenheit zum Betrachten der Ausstellung „Lieblingsorte in Italien“

FESTPROGRAMM BEGINN 16.00 UHR
Grußwort Rita Marcon-Grothausmann, Präsidentin der Vereinigung Deutsch-Italienischer Kulturgesellschaften (VDIG).
Grußwort dott. Flavio Rodilosso, Generalkonsul der Republik Italien.
Bericht über die Anfänge der DIK durch das längstjährige DIK-Mitglied (seit 1953), Prof. Heinz-Wilhelm Alten.
Bericht über ihr Freiwilliges Soziales Jahr in Rom, das von der DIK gefördert wurde, Thalia Lea Alexandre Chandra.

PAUSE

Bühnenprogramm der italienischen Schauspielerin Antonella Simonetti und des Pianisten Antonello Arciuli: „Storie di vita, morte e miracoli“ – Geschichten vom Leben, dem Tod und Wundern, vom ewigen Streben nach Glück, von Wünschen und Widersprüchen. Das Repertoire der Schauspielerin reicht von klassischen Zaubermärchen über Schwänke zu Mythen und Legenden - immer frei vorgetragen, auf Deutsch mit italienischen Passagen.
Festvortrag Prof. Peter Nickl: „Italien oder das Geheimnis der Schönheit“ – Der Vortrag stellt drei italienische Schönheiten vor und geht dabei der Beziehung von äußerer und innerer
Schönheit nach. Hierzu gehört auch die „bella figura“ und die Metaphysik des „uscire“.

FESTLICHES ITALIENISCHES BUFFET
Die DIK lädt Sie ein zum italienischen Buffet. Die Getränke zahlt jeder Gast selbst.

ANMELDUNG
DIK-Mitglieder erhalten ihre Einladung per Brief. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und bitten Sie um Ihre verbindliche Zusage bis zum 09.10.2017 per eMail an anmeldung(at)DIK-Hannover.de oder per Post, beides verbunden mit der Zahlung eines Kostenbeitrags von 15 EUR auf das Konto der DIK, IBAN: DE80 2505 0180 0910 3336 70. Wegen der begrenzten Zahl der Plätze werden die Anmeldungen in der Reihenfolge des Eingangs und der Zahlungen berücksichtigt.

MITHILFE
Bitte helfen Sie mit: Wenn Sie unser Fest z.B. bei der Dekoration und beim Empfang der Gäste ab 15 Uhr unterstützen können, melden Sie sich bitte beim Vorstand. Für bis zu acht Helfer ist der Eintritt frei.
XVII SETTIMANA DELLA LINGUA ITALIANA NEL MONDO
Dienstag, 24.10.2017, 18:30 Uhr

L’italiano al cinema, l’italiano nel cinema
Unter der Schirmherrschaft des italienischen Staatspräsidenten.

Eine Veranstaltung des Italienischen Generalkonsulats in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Italienischen Kulturgesellschaft e.V.

Italienisches Generalkonsulat
Freundallee 27 / Ecke Bischofsholer Damm
30173 Hannover
[Haltestelle Kerstingstraße der Stadtbahn 6 sowie Bus 128 und 134]

Filmvorführung
I VICERÉ, FILM VON ROBERTO FAENZA (2007)

Als Vorlage dieses Dramas diente der gleichnamige Roman von Federico De Roberto (1894) über die Ereignisse des Risorgimento im Süditalien am Beispiel der Adelsfamilie Uzeda di Francalanza.
XVII SETTIMANA DELLA LINGUA ITALIANA NEL MONDO
Donnerstag, 26.10.2017, 18:30 Uhr

L’italiano al cinema, l’italiano nel cinema
Unter der Schirmherrschaft des italienischen Staatspräsidenten.

Eine Veranstaltung des Italienischen Generalkonsulats in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Italienischen Kulturgesellschaft e.V.

Italienisches Generalkonsulat
Freundallee 27 / Ecke Bischofsholer Damm
30173 Hannover
[Haltestelle Kerstingstraße der Stadtbahn 6 sowie Bus 128 und 134]

Filmvorführung
LA MAFIA UCCIDE SOLO D’ESTATE,

Eine „dramatische Kömedie“ über die Cosa Nostra in den 1970 bis 1990 Jahren in Palermo. Mehrfach prämiert.
Italienischer Treffpunkt mit ital. Diskussion nach ital. Kurzvortrag
Freitag, 27.10.2017, 18:30 Uhr

Fachsprachenzentrum der Uni Hannover

Trakt F, erster Stock, Hörsaal F107
Welfengarten 1, 30167 Hannover
Direkter Zugang F am nordwestlichen Flügel des Hauptgebäudes
[Haltestelle: Leibniz Universität – Linie 4 + 5]
Kontakt: Mariella Costa - costa(at)fsz.uni-hannover.de

Eine Zusammenarbeit der Deutsch-Italienischen Kulturgesellschaft e.V. Hannover (DIK)
und des Fachsprachenzentrums (FSZ) der Leibniz Universität Hannover.

Diskussion auf Italienisch nach Kurzvortrag in italienischer Sprache

Jasmin Spinelli: ALLA SCOPERTA DELLA TOSCANA
Un paesaggio mozzafato, città medievali, monumenti straordinari e dell´ottimo cibo: benvenuti in Toscana! Accompagnatemi alla scoperta di questa magica Regione.

Dott.ssa Jasmin Spinelli hat Kunstgeschichte, Geschichte und Italienisch an der Universität Pisa studiert. Zusätzlich hat sie einen Master of Education an der Universität Osnabrück erworben. Sie ist Lehrerin an der IGS-Linden
Italienischer Treffpunkt mit ital. Diskussion nach ital. Kurzvortrag
Freitag, 10.11.2017, 18:30 Uhr

Fachsprachenzentrum der Uni Hannover

Trakt F, erster Stock, Hörsaal F107
Welfengarten 1, 30167 Hannover
Direkter Zugang F am nordwestlichen Flügel des Hauptgebäudes
[Haltestelle: Leibniz Universität – Linie 4 + 5]
Kontakt: Mariella Costa - costa(at)fsz.uni-hannover.de

Eine Zusammenarbeit der Deutsch-Italienischen Kulturgesellschaft e.V. Hannover (DIK)
und des Fachsprachenzentrums (FSZ) der Leibniz Universität Hannover.

Diskussion auf Italienisch nach Kurzvortrag in italienischer Sprache

Barbara Vaccari Codutti: ALLA SCOPERTA DELL‘EMILIA ROMAGNA
Scopriamo insieme l´Emilia Romagna, una regione ricca di storia, arte, cultura e soprattutto gastronomia. Esploriamo il suo territorio, dalle coste della Riviera Romagnola, dalle spiagge di Rimini e Riccione alla fertile Pianura Padana fno alle cime degli Appennini. Visitiamo le sue città, Rimini, Bologna, Modena, Ferrara, ecc., dove i musei e i monumenti ci mostrano lunghi secoli di storia e cultura: il glorioso passato etrusco e romano, i liberi Comuni medievali, le nobili corti degli Estensi e dei Bentivoglio. Scopriamo tutte le numerose specialità di questa golosa terra!

Barbara Vaccari Codutti ist Archäologin, Museumspädagogin und Expertin der Italienischen Altertumskunde. Sie kommt aus Bologna aber wohnt seit zwei Jahren in Hannover, wo sie Italienisch an der Volkshochschule und der DIK unterrichtet. Im August-Kestner-Museum leitet sie das Projekt „Parliamo italiano al museo August Kestner“ zu archäologischen Themen.
Lichtbildervortrag von Richard Konstantin Blasy (München)
Freitag, 10.11.2017, 19:00 Uhr

vhs-Hannover
, Theodor-Lessing-Saal
Burgstr. 14, 30159 Hannover (Altstadt)

VENEDIG – Architektur und Stadtbaukunst zwischen Romanik und Spätbarock
Venedig – die „Königin der Adria“ – entstand in der Völkerwanderungszeit, als Bewohner des Festlands in die Lagunen zwischen Jesolo und Chioggia flüchteten und dabei auch das „Urvenedig“ auf der Lagune vor der heutigen Stadt gründeten. Der Handel mit Konstantinopel und der Levante sowie der Besitz der Markus-Reliquien führten in der Folgezeit zu Reichtum, Macht und territorialer Ausdehnung im Bereich der Adria. Um die Markuskirche und den Dogenpalast, die im 9. - 12. Jh. an ihrem heutigen Platz entstanden, bildeten in den nachfolgenden Epochen Kirchen, Paläste und Wohnquartiere mit Kanälen, Plätzen und Brücken ein genuin venezianisches Stadtkunstwerk, das durch die enge Verbindung von Baukunst und Wasser fasziniert.

Richard Konstantin Blasy bei Freiburg im Breisgau geboren, war nach dem Studium von Architektur und Kunstgeschichte in der Bauplanung und Bauleitung tätig. Als Dozent für Kunst- und Baugeschichte in der Erwachsenenbildung und als Fotopublizist mit Ausrichtung auf Architekturgeschichte hat er bei der DIK Hannover und zahlreichen anderen Kulturgesellschaften reüssiert.
Seine Vorträge sind mit Bildmaterial gestaltet, das durch spezielle Aufnahmekampagnen in Italien, Frankreich und Deutschland erarbeitet wurde.

Bild: Wolfgang Moroder (commons.wikimedia.org) Venedig, Votivkirche Santa Maria della Salute, nachts. Architekt: Baldassare Longhena 1598-1682).
Mittwoch, 15.-22.11.2017

Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannoverr
, Foyer
Burgstr. 14, 30159 Hannover (Altstadt)

LIEBLINGSORTE IN ITALIEN – I LUOGHI DEL CUORE IN ITALIA
Anlässlich ihres 70-jährigen Bestehens veranstaltet die DIK eine Ausstellung im Foyer der Volkhochschule Hannover. Präsentiert werden die Fotos und Texte des Wettbewerbs „Lieblingsorte in Italien“ sowie Zeichnungen und Druckgrafken von Dr. Rainer Grimm und Professor Klaus Kowalski. Beide Teile der Ausstellung verbindet die Faszination, die von Kultur, Menschen und Landschaften in Italien ausgeht. Weitere Italien-Bilder werden als Diaprojektionen zu sehen sein.

Erleben Sie, wie Künstler sich von ihren Lieblingsorten inspirieren lassen. Holen Sie sich Anregungen für den nächsten Italienbesuch!

Die Öffnungszeiten vom Haus der vhs, Burgstraße 14, Hannover, sind Montag bis Freitag von 7:00 bis 21:00 Uhr und Samstag von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr.

Bild: Bei den Caracalla-Themen in Rom, fotografert von Angelika Knoth.
Vortrag von Dr. Rainer Grimm (Hannover)
Mittwoch, 15.11.2017, 19:00 Uhr

vhs-Hannover
, Theodor-Lessing-Saal
Burgstr. 14, 30159 Hannover (Altstadt)

Deutsche Künstler sehen Italien

Schon mit Dürer begann Italien für deutsche Künstler einen eigenen Reiz auszuüben. Aber vor allem im 18. und 19. Jahrhundert gingen sehr viele deutsche Künstler in den Süden, zunächst um vor Ort die klassische Kunst zu studieren und für sich als Anregung oder auch Vorlage zu nehmen. In der beginnenden Romantik wurde dann die Natur und überhaupt das südliche Leben bevorzugter Gegenstand des künstlerischen Schaffens.
Aber auch über die künstlerische Tätigkeit hinaus zog es viele Künstler dorthin – das im Unterschied zu Deutschland ungezwungenere gesellschaftliche Leben und die vielfältigen sozialen Kontakte in den entstehenden Künstlergemeinschaften waren dafür ausschlaggebend.

Dr. Rainer Grimm studierte für das Lehramt an Grund- und Hauptschulen das Fach Kunst und war von 1970 bis 1978 Lehrer, danach Wissenschaftlicher Assistent an der Universität Hannover im Fach Bildende Kunst. 1984 erfolget die Promotion zum Dr. phil. Der ist Autor der Schulbücher ‚Der Blick in den Raum’ und ‚Wahrnehmen und Abbilden’ und hält Vorträge vor allem zur italienischen Kunst.
Lichtbildervortrag von Dr. Alexander Mlasowsky, Burgdorf
Mittwoch, 22.11.2017, 19:00 Uhr

Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover
, Theodor-Lessing-Saal
Burgstr. 14, 30159 Hannover (Altstadt)

DER RÖMER IN UNS – DIE GEGENWART VON DER ANTIKE AUS GESEHEN
Romantisierende Gemälde des späten 18. und 19. Jahrhunderts bieten gerne einen spezifschen neuzeitlichen Blick auf Italien und besonders auf die Antike. Die mit Grasbüscheln bewachsenen Ruinen vermitteln eine etwas morbide Sehnsucht, aber auch eine glühende Verehrung der glorreichen Zeit des römischen Reiches.
Eine einseitige Betrachtung! Was würde passieren, wenn wir die Blickrichtung umdrehen? Was würde ein Römer aus dem 2. Jh. n. Chr. in unserer heutigen Zeit aus seinem Alltagsleben wiederfnden? Wir können ihn nicht fragen, aber uns bemühen, selbst herauszufnden, was sich von der etwa 1500 Jahre zurückliegenden römischen Kultur bis in die heutige Zeit hinübergerettet hat. Dieser Vortrag soll erste Gedenkanstöße dazu liefern. Ein Blick mit Augenzwinkern...

Dr. Alexander Mlasowsky hat an den Universitäten Heidelberg und Hamburg Klassische Archäologie, Alte Geschichte und Vor- und Frühgeschichte studiert. Seine Forschungen und Veröffentlichungen gelten der politischen und privaten Selbstdarstellung in archäologischen und numismatischen Quellen. Er leitet die Firma ‚Art & Archaeology Consulting‘ und betreut Privatsammlungen antiker Kunst.

Bild: Römischer Würfel (Quelle: wikimedia)
Italienischer Treffpunkt mit ital. Diskussion nach ital. Kurzvortrag
Freitag, 24.11.2017, 18:30 Uhr

Fachsprachenzentrum der Uni Hannover

Trakt F, erster Stock, Hörsaal F107
Welfengarten 1, 30167 Hannover
Direkter Zugang F am nordwestlichen Flügel des Hauptgebäudes
[Haltestelle: Leibniz Universität – Linie 4 + 5]
Kontakt: Mariella Costa - costa(at)fsz.uni-hannover.de

Eine Zusammenarbeit der Deutsch-Italienischen Kulturgesellschaft e.V. Hannover (DIK)
und des Fachsprachenzentrums (FSZ) der Leibniz Universität Hannover.

Diskussion auf Italienisch nach Kurzvortrag in italienischer Sprache

Anna Bracco: ALLA SCOPERTA DELLA CAMPANIA
La Campania è terra di cultura millenaria, storia e archeologia. La terra del sole e del folclore e di una tradizione culinaria senza eguali, il tutto arricchito da paesaggi meravigliosi come la Costiera Amalftana ed il Vesuvio. I suoi siti archeologici unici al mondo come Pompei ed Ercolano e naturalmente il suo capoluogo, Napoli, ne fanno una terra tutta da scoprire.

Anna Bracco stammt aus Kampanien. Sie hat über zehn Jahre als Dozentin in England gearbeitet. Heute unterrichtet sie in einer bilingualen Schule in Hannover.
Kochseminar mit Barbara Vaccari Codutti M.A.
Samstag, 25.11.2017, 11-16 Uhr

Ev. Familienbildungsstätte
(Lehrküche)
Archivstr. 3, 30169 Hannover

Anmeldung erbeten (Details s.u.).

I SAPORI DELLA VIA EMILIA – KULINARISCHE REISE IN DER EMILIA-R OMAGNA
Die Via Aemilia war einer der wichtigsten altrömischen Straßen. Sie führte vom heutigen Rimini nach Placentia, dem aktuellen Piacenza. Zwischen der Adriaküste und den Apenninen verlaufend verband die Via Aemilia Städte wie Cesena, Faenza, Bologna, Modena, Reggio und Parma, die alle auf eine altehrwürdige gastronomische Tradition schauen können – man denke an den Parmigiano-Reggiano, den Parmaschinken, die Mortadella aus Bologna oder den Aceto Balsamico aus Modena.
Im Seminar soll diese Straße kulinarisch nachgezeichnet werden. Einige einschlägige Spezialitäten werden zubereitet: Piadina romagnola und Cascione con Spinaci e Salsiccia (Rimini, Cesena, Bertinoro); der typische Kuchen aus Faenza, die Faentina; Mousse di Mortadella mit dem Knusperbrot Streghette (Bologna); Risotto al Parmigiano e Balsamico (Modena); Erbazzone (Gemüsetorte aus Reggio Emilia); Parmaschinken (Parma) zu den Piadine; Scarpette di Sant’Ilario (Kekse in Schuhform) sowie Pattona bzw. Castagnaccio aus Piacenza.

Kostenbeitrag: 25,- Euro (alles inklusive)
Anmeldung erbeten bei italienisch(at)dik-hannover.de

Barbara Vaccari Codutti kommt aus Bologna und ist Archäologin und Museumspädagogin. Sie arbeitet seit einigen Jahren mit dem Kestner-Museum zusammen und ist eine unserer Sprachlehrerinnen. Sie kocht gern und wird bei der DIK auch Kochkurse anbieten.
Vortrag von Prof. Dr. Brigide Schwarz, Berlin
Samstag, 02.12.2017, 16:00 Uhr

Theatermuseum im Schauspielhaus

Prinzenstraße 9, 30159 Hannover
[Haltestelle: Schauspielhaus/Thielenplatz Linien 10 + 17, Busse 100, 121, 128, 134, 200]

ALLE WEGE FÜHREN ÜBER ROM: KARRIEREN VON KLERIKERN AUS HANNOVER IM SPÄTMITTELALTER
Die Recherchen einer Mittelalterhistorikerin im Vatikanischen Archiv kann Überraschendes zutage fördern: nicht nur über jene, die an der Kurie in Rom arbeiteten, sondern auch über Besucher aus fernen Orten – Hannover etwa. So machten ca. 13 Kleriker aus Hannover zwischen 1410 und 1460 eine bemerkenswerte Karriere.
Drei von ihnen gelangten auf die Bischofsthrone von Lübeck, Dorpat und Ösel, andere in Führungsämter an Domkirchen (insgesamt 5). Weniger brillant waren die Karrieren derjenigen, die in der Region blieben (8).
Dieser unerwartete Aufstieg einer so ansehnlichen Zahl von Bürgersöhnen aus einer mittelgroßen Landstadt, die Hannover damals war, in Kirchen, an denen der Adel oder das Patriziat dominierten, erklärt sich teilweise aus einer besonderen Konstellation (dem Großen Schisma 1378–1417), zum anderen aus Chancen, die sich auftaten, weil plötzlich eine Gruppe von Landsleuten an der Kurie in Rom Posten erreichten, die ihnen früher erschlossen gewesen wären. Mit Hilfe dieser Kurialen stiegen nun Hannoveraner in immer wichtigere Positionen auf. Diese Seilschaften nutzten souverän die Gelegenheiten des Pfründenmarktes an der Kurie, um mit Hilfe päpstlicher Gunstbezeugungen ihren Besitz an Pfründen zu mehren und den ihrer „Freunde“ und Klienten. Dazu bildeten sie ein Netzwerk aus Vertrauten aus der Studienzeit in Italien, aus gemeinsamem Dienst an der Kurie, aus Verwandten und Freunden in der Heimat.

Brigide Schwarz Nach ihrer Habilitation in Berlin im Jahr 1978 lehrte Prof. Dr. Brigide Schwarz bis 1998 am Historischen Seminar der Universität Hannover. 1988 bis 1992 war sie für Forschungen am Repertorium Germanicum an das Deutsche Historische Institut in Rom abgeordnet. Mai 2013 wurde ihr im Palazzo Borghese der Premio Daria Borghese vom Gruppo dei Romanisti, einer seit 1929 bestehenden Vereinigung, verliehen.

Bild: Bischofsburg Kuressaare (Arensburg), Saaremaa, Estland (Quelle: Wikipedia)
Italienischer Treffpunkt mit ital. Diskussion nach ital. Kurzvortrag
Freitag, 08.12.2017, 18:30 Uhr

Fachsprachenzentrum der Uni Hannover

Trakt F, erster Stock, Hörsaal F107
Welfengarten 1, 30167 Hannover
Direkter Zugang F am nordwestlichen Flügel des Hauptgebäudes
[Haltestelle: Leibniz Universität – Linie 4 + 5]
Kontakt: Mariella Costa - costa(at)fsz.uni-hannover.de

Eine Zusammenarbeit der Deutsch-Italienischen Kulturgesellschaft e.V. Hannover (DIK)
und des Fachsprachenzentrums (FSZ) der Leibniz Universität Hannover.

Diskussion auf Italienisch nach Kurzvortrag in italienischer Sprache

Chiara Rossi: ALLA SCOPERTA DELLA LOMBARDIA
Perché tedeschi e lombardi sono parenti stretti? Perché la cotoletta alla milanese è da secoli in disputa con la Wienerschnitzel? Perché il carnevale a Milano inizia quando nelle altre città è già concluso?
Questi e altri i segreti che vi svelerò in una passeggiata alla scoperta della Lombardia, una regione dove ogni passione e interesse trovano stimoli e risposte. Dal glamour delle passerelle milanesi alle meraviglie artistiche dei ben 9 siti UNESCO, dal fascino della tradizione teatrale alla frenesia dell’industria forente. Il tutto incorniciato da una natura generosa fatta di contrasti e di colori: montagne impervie, vaste pianure, splendidi laghi e città ricche di storia. E là dove si impone una sosta, il piacere di assaporare i piatti della tradizione lombarda bagnati da prelibati vini, come il Franciacorta.

Chiara Rossi stammt aus der Lombardei, hat Germanistik, Anglistik und Tourismus-Management an der Università Cattolica in Mailand studiert und lebt seit 11 Jahren in Deutschland
Italienischer Treffpunkt mit ital. Diskussion nach ital. Kurzvortrag
Freitag, 15.12.2017, 18:30 Uhr

Fachsprachenzentrum der Uni Hannover

Trakt F, erster Stock, Hörsaal F107
Welfengarten 1, 30167 Hannover
Direkter Zugang F am nordwestlichen Flügel des Hauptgebäudes
[Haltestelle: Leibniz Universität – Linie 4 + 5]
Kontakt: Mariella Costa - costa(at)fsz.uni-hannover.de

Eine Zusammenarbeit der Deutsch-Italienischen Kulturgesellschaft e.V. Hannover (DIK)
und des Fachsprachenzentrums (FSZ) der Leibniz Universität Hannover.

Diskussion auf Italienisch nach Kurzvortrag in italienischer Sprache

Flavio Venturelli: ALLA SCOPERTA DELLE MARCHE
„Le Marche“ sono l’unica regione d’Italia il cui nome si declina al plurale. Non è un caso, perché il susseguirsi delle sue valli costituisce da sempre un territorio di confne sia fisico sia immateriale tra Nord e Sud della Penisola, tra Appennino e Mare Adriatico. In questo viaggio
andiamo alla scoperta della storia e delle storie legate alle infnite variazioni di quel paesaggio nella cui contemplazione Giacomo Leopardi amava immergersi fno a scrivere i famosi versi „e il naufragar m’è dolce in questo mare“.

Dott. Flavio Venturelli hat Architektur und Bauingenieurwesen an der Universität Ancona studiert. Nach seinem Master in Landschaftsarchitektur promoviert er nun an der Leibniz Universität Hannover zum Thema „Mythisierung der Gefallenen als Landschaftsentwurf: Guido Cirilli und die Denkmalkultur des Ersten Weltkriegs in Italien. 1919 – 1929“.